V-Modell – Komponententest – Ziel

Das wichtigste Ziel des Kompnententest ist es, sicher zu stellen, dass die einzelnen Komponenten entsprechend dem Entwurf der Softwararchitektur implementiert und korrekt ausführbar sind.

Das Qualitätsmerkmal der Funktionalität bedeutet hier hauptsächlich das Ein-/Ausgabeverhalten des Test-Objektes. Hierbei wird eine Serie von Testfällen mit vorbestimmten Ein-/Ausgabekombinationen angelegt.

Typischerweise werden in dieser Teststufe sind falsche Kalkulationen/ Abläufe und falsche oder sogar fehlende Programmpfade aufgedeckt.

Auch muss die Möglichkeit beachtet werden, dass bei der späteren Nutzung Eingaben den erwarteten Werten nicht entsprichen. Solche “Fehleingaben” müssen abgefangen werden und dürfen den Programmablauf weder stören noch das Programm zum Absturz führen.  Sie sollten aber mit guten Fehlermeldungen den Nutzer erklären können, warum es zu einer Falscheingabe gekommen ist und welche Werte aktzeptiert werden. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von der Robustheit eines Programmes. Aus diesem Grunde sind sogenannte negativ-Testfälle/ Eingaben ebenso wichtig wie die Überprüfung der erwarteten Werte.

Der Komponententest sollte sich aber nicht nur die Robustheit und Funktionalität eines Programmes überprüfen. Vielmehr gibt es auch noch zwei Qualitätsmerkmale, die in späteren Teststufen nur schwer überprüft werden können: Effizienz und Wartungsfreundlichkeit.

Die Effizenz eines Programmes zeigt sich in der effectiven Ressourcen-Nutzung. Hier können unter anderem die CPU, benötigter Speicherplatz, Zugriffszeiten auf Festplatten und/oder Neztwerke, sowie Ausführungszeiten für Algorithmen und Funktionen oder die generellen Antwortzeiten auf Eingaben betrachtet werden. Üblicherweise wird nicht das komplette Programm auf Effizienz sondern nur effizenz-kritische Teilbereiche (z.B. speicherbenötigende Funktionen bei geringen Speicherplatz) überprüft.

Um die Wartungsfreundlichkeit eines Programmes testen zu können, ist es sehr wichtig, das der Entwickler das Programm und seinen Zusammenhang mit anderen System sehr gut versteht. Da ein Entwickler aber sein eigenes – gerade entworfenes Programm – in der Regel recht gut versteht, ist es wichtig, im Zuge der Wartungsfreundlichkeits-Überprüfung einen zweiten – nicht betriebsblinden – Entwickler (idealerweise denjenigen, der später das Programm wartet) mitprüfen zu lassen. Auf folgende Merkmale sollte neben den bereits erwähnten Merkmalen in diesem Zusammenhang besonders geachtet werden:

  • Struktur des Programmiercodes
  • Modularität
  • Menge, Qualität/ Hilfsfähigkeit der Kommentare im Code
  • Einhaltung von Standards
  • Verständlichkeit
  • Nutzbarkeit der Dokumentation
  • Print
  • Facebook
  • Twitter
  • Google Bookmarks
  • Blogosphere
  • email
  • PDF
  • RSS
  • Technorati
  • Add to favorites
  • blogmarks
  • del.icio.us
  • Digg
  • Wikio
Dieser Beitrag wurde unter Komponententest, V-Modell abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>